01936 Königsbrück
Ortsteile:
Röhrsdorf
Gräfenhain
Königsbrück wurde 1248 erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt nennt man auch das „Tor zur Westlausitz“. Ende des 19.Jahrhunderts erfolgte die Anbindung an das Eisenbahnnetz. Zur gleichen Zeit entwickelte sich die Stadt zu einer kaiserlichen Garnisionsstadt.
Seit dem Mittelalter erfolgten immer wieder Durchmärsche und Einquartierungen von Militär.
Auch Napoleon durchquerte die Stadt bzw. nahm Einquartierungen in Anspruch.
Mit 3 Kasernenanlagen und einem Truppenübungsplatz blieb Königsbrück bis zur Wende Militärstadt.
1890-1892 war Königsbrück kurzzeitg Herberge für die 3.Kompanie des Trainbataillons.
1892 begann man mit dem Bau eines Infanterie-Schießplatzes bei Glauschnitz und das Barackenlager Stenz.
1942-1944 war hier die Indische Legion stationiert.
Nach 1945 nutzte die Rote Armee die Gebäude und das Gelände. Im September 1992 zog der letzte russische Soldat von hier ab. Die Rote Armee hinterließ ein völlig verwahrlostes und kontaminiertes Gelände. Es wird noch viele Jahre dauern bis die Natur sich dort erholt hat.
Friedhof – Hospitalkirche – Gartenstraße
Gefangenenfriedhof
Truppenübungsplatz
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Gedenken auf Grabsteinen der Familien:
Werner Fritz Hübsch geb.: 22.6.1919 Königsbrück gef.: 14.8.1941 b.Peski
W.Hübsch, Unterscharführer, konnte bisher nicht geborgen werden, sein Grab befindet sich noch in Baschtanka-Ukraine.
Gottfried Otto Hübsch geb.: 28.1.1921 Königsbrück gef.: 7.10.1941 Raum Melitopol
G.Hübsch, Standarten-Oberjunker, konnte bisher nicht geborgen, sein Grab befindet sich noch im Raum Melitopol.
Günter Roschig geb.: 24.3.1926 gef.: 12.1.1945
G.Roschig, Pionier, ruht in Sandweiler/Luxemburg Block B Grab 80.
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Rudi Klimczack geb. 11.2.1913 Pirna gef. 19.2.1942 Sanko 1/295 Sslawjansk
R.Klimczack, Gefreiter, konnte bisher nicht geborgen werden, sein Grab befindet sich noch in Slawjansk-Ukraine.
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Willy Sander geb.13.5.1897 Königsbrück gef. 28.2.1945 Gross Blumenau Samland
W.Sander, Uffz., ruht vermutlich als Unbekannter in Russkoe/Rußland.
Fritz Hahn geb. 18.10.1926 Leipzig gef. 20.8.1944 Feldlaz.330 H.V.Pl.
F.Hahn, Grenadier, ruht in Cernjachovsk/Rußland Block 4 Reihe 1 Grab 23.
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Ernst Werner geb. 26.9.1909 gef. 23.9.1944
E.Werner, Schütze, ruht in Dionyssos-Rapendoza/Griechenland Gruft 1, Reihe 13, Platte 9.
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Wilhelm Hohendahl geb. 25.6.1892 gef. 29.9.1918
W.Hohendahl ist nicht bei der Online-Gräbersuche des VB aufgeführt.
Alfred Klinnert geb. 27.8.1922 Seifhennersdorf gef. 8.7.1944 Rosignano
A.Klinnert, Untersturmführer, ruht in Pomezia/Italien Block G Grab 790.
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Günter Heinrich geb. 09.05.1914 Königsbrück gef. 12.10.1942 Slepianka b.Minsk
G.Heinrich, Oberzahlmeister, wurde bisher nicht geborgen, sein Grab befindet sich noch in Minsk-Belarus.
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Helmut Horst Mögel geb.9.7.1915 gef. 8.12.1941 Rußland
H.Mögel ist nicht in der Online-Gräbersuche des VB aufgeführt.