Mazedonien + Montenegro

 

Mazedonien

Hauptstadt:  Skopje

Die Anzahl der Toten erheben nicht den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Durch zwischenzeitliche Bergungen können sich die Zahlen ständig ändern.

Bitola                1.WK:  3.406
Prilep                1.WK:  1.683                            2.WK:  50

 

Montenegro

Hauptstadt: Podgorica
Montenegro ist ein dünn besiedeltes und überwiegend schwer zugängliches verkarstetes, waldreiches Gebirgsland.

Kriegsgräberstätte: Podgorice

Für den Bereich der beiden Staaten liegen 15.611 Verlustmeldungen für Soldaten des Zweiten Weltkrieges vor. Die Toten ruhen in 589 Orten.
Die Anzahl der Kriegsgräber aus dem Ersten Weltkrieg ist nicht bekannt. Es gibt mit beiden Ländern noch keine Kriegsgräberabkommen. Trotzdem konnten 1988 auf dem Belgrader Friedhof Banovo Brdo an dem „Mackensen-Denkmal“ aus dem Ersten Weltkrieg Tafeln mit den Namen von 974 im Zweiten Weltkrieg in Belgrad gefallenen deutschen Soldaten angebracht worden.
In Podgorica wurden 2007 die Gebeine von Soldaten bei Straßenarbeiten geborgen.

3 Kommentare zu Mazedonien + Montenegro

  1. Polys sagt:

    Es gibt noch Wunder: durch Zufall erfuhr ich von einem Büchlein von Dr. Georg Strutz, der in den 20 ern im Reichsarchiv tätig war und eine Reihe von Büchern schrieb.
    Die Nr. 5 der Reihe „Schlachten des Weltkrieges“ handelt von der Herbstschlacht in Macedonien (Cernabogen 1916). Dort wird mein Großonkel Jakob Keßler als Vizefeldwebel der Gardejäger auf S. 106 namentlich erwähnt. Er fiel beim Kampf um die Höhe 1050 bei Armatus. Es ist unfassbar, fast 100 Jahre nach seinem Tod erfahre ich die näheren Umstände. In Monastir (Bitola) wird er jedoch nicht begraben sein. Monastir war kurz vor seinem Tod von den Alliierten erobert worden und kam nicht mehr in deutsche Hand. Er könnte in Prilep liegen, aber auch davon weiß der Volksbund nichts.

  2. Polys sagt:

    Obwohl ich nur geringe Erfolgschancen erwarte, möchte ich hier eine persönliche Frage unterbringen. Sie betrifft meinen Großonkel, der am 23.11.1916 in Mazedonien fiel und lt. meiner Großmutter in Bitola (damals noch Monastir) beerdigt sein soll. Eine Anfrage beim Volksbund blieb erfolglos. Laut eines „Zwischenbescheides“ vom 15.03.2006 (!) sollte meine Anfrage „einige Wochen“ später konkret beantwortet werden. Mittlerweile sind 6 Jahre vergangen, ohne daß meine Suchanfrage vom Volksbund beantwortet wäre.
    Also: weiß jemand, wie ich an die Namen der dort begrabenen Gefallenen kommen kann, oder bestehen in Bitola nur anonyme Massengräber ?
    Vielen Dank

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