Tschechien

 

Hauptstadt:    Prag

Tschechien gliedert sich in die beiden historisch-politischen Einheiten Böhmen und Mähren.
Der Dreißigjährige Krieg wurde 1618 durch den berühmten „Prager Fenstersturz“ ausgelöst.
Zehn Jahre später wurde das Land in die habsburgische Donaumonarchie eingegliedert.
In der Endphase des Ersten Weltkrieges ergab sich die Möglichkeit der Unabhängigkeit von Österreich-Ungarn. Somit erfolgte 1918 mit den Slowaken die Gründung die Tschechoslowakei.
1939 marschierte die deutsche Wehrmacht in Prag ein, Hitler zerschlug die Tschechoslowakei und errichtete das „Protektorat Böhmen und Mähren“.
Nach Kriegsende wurde die Tschechoslowakei wieder in ihren alten Grenzen hergestellt, mit ausnahme der Karpato-Ukraine, die die Sowjetunion annektierte.
Die deutschsprachigen Einwohner in den böhmischen Ländern bezeichnete man als Sudetendeutsche deren Vertreibung im Mai 1945 begann. Hunderttausende mußten ihre Heimat verlassen, jeder Fünfte kam dabei ums Leben.

Dem Volksbund sind in der ehemaligen Tschechoslowakei rund 114.000 Gefallene an 5.200 Grablageorten bekannt, davon liegen im heutigen Tschechien 18.363 Grabmeldungen vor die sich auf 1.635 Orte verteilen.

Kriegsgräberabkommen:

Die Verluste im Zweiten Weltkrieg werden für die ehemalige Tschechoslowakei auf 178.000 Kriegstote geschätzt, davon sind 114.000 registriert.
Zu Verlusten im Ersten Weltkrieg gibt es rund 3.000 Einzelnachweise.

Die Anzahl der Toten erheben nicht den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Durch zwischenzeitliche Bergungen können sich die Zahlen ständig ändern.

Brno (Brünn)

Cheb (Eger)
Jihlava (Iglau)
Karlovy Vary (Karlsbad)

Krásná Lípa (Wolfsberg)  Denkmal
Marianske Lazne (Marienbad)
Olomouc (Olmütz)

Patzau (Pacov)     KGF                                   284
Plzen (Pilsen)

Pohorelice (Pohrlitz)
Prag
Rakovnik (Rakonitz)                                         28   (20.05.1991)

Troppau (Opava)                                          798    (23.10.1999)

Trutnov (Trautenau)   DM
Valasske Mezirici  (Walachisch Meseritz)    3.100   (15.09.2001)

Varnsdorf

 

Großborowitz Gedenkbuch

Schreibe einen Kommentar