{"id":5743,"date":"2011-05-01T18:27:17","date_gmt":"2011-05-01T16:27:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=5743"},"modified":"2011-05-01T18:27:17","modified_gmt":"2011-05-01T16:27:17","slug":"teterow","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=5743","title":{"rendered":"Teterow"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>17166 Teterow<\/strong><\/p>\n<p>Teterow  ist bekannt durch die 1930 eingeweihte Grasrennbahn f\u00fcr Motorr\u00e4der. Das  Bergringrennen findet jedes Jahr zu Pfingsten statt und tausende  Zuschauer sind begeistert.<\/p>\n<p>Im August 1914 wurden viele m\u00e4nnliche  Teterower zur Armee eingezogen. In mecklenburgischen Regimentern dienten  sie haupts\u00e4chlich an der Westfront. Mehrere hundert M\u00e4nner bezahlten  den Kriegseinsatz mit ihrem Leben. Auf Initiative der heimgekehrten  Kriegsteilnehmer wurde 1927 in den Heidbergen ein Ehrenmal f\u00fcr die  Gefallenen errichtet.<\/p>\n<p>1938 wurde die j\u00fcdische Synagoge der Stadt  zerst\u00f6rt. Die letzten Juden von Teterow wurden im Sommer 1942 in die  Vernichtungslager und das KZ Theresienstadt deportiert.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend  des Zweiten Weltkrieges nahm die Zahl der Gefallenen ungekannte Ausma\u00dfe  an. Zahlreiche Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus den besetzten  Gebieten mu\u00dften in Teterow Zwangsarbeit verrichten. Die Opfer dieser  Zwangsarbeit wurden auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof bestattet.<br \/>\nBein  Einmarsch der Roten Armee im Mai 1945 kam weiteres Leid \u00fcber die  Bev\u00f6lkerung. Es kam zu Massenvergewaltugungen, Pl\u00fcnderungen,  Verhaftungen und Abtransport vorhandener M\u00e4nner. Mindestens 300 Menschen  gingen in den Freitod. Am 2.Mai kam es im Hilfslazarett f\u00fcr Verwundete  zu einem verheerenden Brand, Verwundete in anderen Lazaretten konnten  kaum noch versorgt werden.<br \/>\nEnde 1945 wurden unter Werwolf-Vorwurf 23  Jugendliche verhaftet und wurden in das NKWD-Lager F\u00fcnfeichen verbracht.  Ein Teil wurde nach Sibirien\u00a0 zur Zwangsarbeit verbracht. 21 Jungen  kehrten 1948 heim. Sie waren z.Zt. der Verhaftung zwischen 15 und 17  Jahre alt.<\/p>\n<p><strong>DENKMAL<\/strong><br \/>\nKriegerdenkmal  in den Heidbergen. Neben den Namen der Gefallenen aus dem Ersten  Weltkrieg wurden 1999 zwei Tafeln zum Gedenken an die Gefallenen und die  anderen Opfer des Zeiten Weltkrieges angebracht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Gedenktafel<br \/>\nsteht in der N\u00e4he der Grasrennbahn. Die Inschrift lautet:<br \/>\n<em>Hier ruhen 48 Opfer des Zweiten Weltkrieges,<br \/>\ninfolge Hunger und Seuchen ihr Leben verloren. Gedenket Ihrer!&#8220;<\/em><br \/>\nAlle starben 1946, vom S\u00e4ugling bis zum Greis.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tte<\/strong><br \/>\nSowjetischer  Ehrenfriedhof Bahnhofstra\u00dfe\/Nils-Stensen-Stra\u00dfe. Hier sind 73 Soldaten  der Roten Armee sowie Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene bestattet. Die  Anlage ist nicht zug\u00e4nglich.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tte<\/strong><br \/>\nFriedhof  St.Georg\u00a0 &#8211;\u00a0 135 deutsche Soldaten gestorben 1945 davon 89 namentlich  genannt, 46 Unbekannte in einem Gemeinschaftsgrab. Bei den Verstorbenen  handelt es sich meist um Verstorbene aus Lazaretten.<br \/>\nEin gro\u00dfes  Gedenkkreuz \u00fcber einem Massengrab erinnert an die Frauen, M\u00e4nner und  Kinder die unter den Geschehnissen in den letzten Tagen des Krieges in  der Stadt den Freitod w\u00e4hlten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; 17166 Teterow Teterow ist bekannt durch die 1930 eingeweihte Grasrennbahn f\u00fcr Motorr\u00e4der. Das Bergringrennen findet jedes Jahr zu Pfingsten statt und tausende Zuschauer sind begeistert. Im August 1914 wurden viele m\u00e4nnliche Teterower zur Armee eingezogen. 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