{"id":5609,"date":"2011-05-01T01:27:29","date_gmt":"2011-04-30T23:27:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=5609"},"modified":"2011-05-01T01:27:29","modified_gmt":"2011-04-30T23:27:29","slug":"eberswalde","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=5609","title":{"rendered":"Eberswalde"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>16225 Eberswalde<\/strong><\/p>\n<p>Ortsteile:<br \/>\nFinow<\/p>\n<hr \/>\n<p>2 Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tten mit 1.130 Toten<\/p>\n<p>In Eberswalde gibt es 2 Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tten mit ca. 1.130 Toten.<br \/>\nAuf  der deutschen Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tte befinden sich die Gr\u00e4ber des 3.  Sch\u00fctzen-Regiments. \u00a0In der Mitte ein gro\u00dfes Holzkreuz. Vor dem Kreuz  ein schildf\u00f6rmiger Stein mit der Inschrift:<br \/>\nUnseren Toten<br \/>\nSch\u00fctzen-Regiment 3<br \/>\nEberswalde<br \/>\n1939 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a01945<\/p>\n<hr \/>\n<p>Friedh\u00f6fe und Gedenkst\u00e4tten:<br \/>\n&#8211; Denkmal f\u00fcr die Opfer des Faschismus auf dem Karl-Marx-Platz<br \/>\n&#8211; Gedenkst\u00e4tte f\u00fcr die ausl\u00e4ndischen Zwangsarbeiter auf dem Waldfriedhof Freienwalder\/Breite Stra\u00dfe<br \/>\n&#8211; Ehrenmal der Roten Armee, Freienwalder Stra\u00dfe<br \/>\n&#8211; Ehrengrab f\u00fcr drei sowjetische Kriegsgefangene auf dem Lichterfelder Friedhof<br \/>\n&#8211; Alter J\u00fcdischer Friedhof von 1751, Oderberger Stra\u00dfe<br \/>\n&#8211; Neuer J\u00fcdischer Friedhof von 1929, Freienwalder Stra\u00dfe<br \/>\n&#8211; &#8222;Judenhaus&#8220; Kirchstra\u00dfe 18 als Deportationssammelstelle<\/p>\n<hr \/>\n<p>Ehrenhain im Stadtforst<br \/>\nDieser Ehrenhain wurde erbaut f\u00fcr die Gefallenen des 1.WK.<br \/>\n&#8211; Gedenktafel Synagoge, Goethestra\u00dfe<br \/>\n&#8211; Au\u00dfenlager des KZ Ravensbr\u00fcck, Zwei Steinbaracken u.Waschhaus, Heegerm\u00fchler Stra\u00dfe<br \/>\nDie Stadt wird auch \u201eWaldstadt\u201c genannt, denn es gibt rings um die Stadt ausgedehnte Waldgebiete.<br \/>\nUnmittelbar n\u00f6rdlich der Stadt verl\u00e4uft der Oder-Havel-Kanal. Durch das Zentrum f\u00fchrt der Finowkanal.<br \/>\nDie  ehemaligen Artilleriekasernen wurden in der NS-Zeit gebaut und war bis  1994 in Besitz der Sowjetarmee. Ein Teil wurde zum Beh\u00f6rdenzentrum  umgebaut, Teil sind nur noch Ruinen.<\/p>\n<p>Mit Beginn des Zweiten  Weltkrieges 1939 waren in den Betrieben der St\u00e4dte Eberswalde und Finow  zahlreiche Zwangsarbeiter besch\u00e4ftigt. Die Unterbringung erfolgte in  mehreren Arbeitslagern meist in der N\u00e4he der Firmen. Am 27. August 1943  wurden 205 Juden aus einem Arbeitslager in der N\u00e4he der M\u00e4rkischen  Stahlformwerk GmbH, einer Tochtergesellschaft der Ardelt-Werke (Standort  am heutigen Binnenhafen), in das KZ Auschwitz-Birkenau transportiert  und in den Gaskammern ermordet.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eberswalde\" target=\"_blank\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eberswalde<\/a><br \/>\nZwischen  August und November 1943 entstand ein Au\u00dfenlager des KZ Ravensbr\u00fcck (in  der N\u00e4he des ehemaligen Bahnhofs Eisenspalterei) f\u00fcr etwa 1000  weibliche H\u00e4ftlinge verschiedener Nationalit\u00e4t, darunter nur wenige  deutsche Frauen. J\u00fcdische B\u00fcrger wurden nicht festgehalten. Die  Inhaftierten waren ausschlie\u00dflich politische H\u00e4ftlinge und mussten in  den Ardelt-Werken arbeiten. 1944 waren unter den 7000 Mitarbeitern des  gr\u00f6\u00dften Unternehmens in Eberswalde 3000 Zwangsarbeiter besch\u00e4ftigt. Die  Produktion des Stammwerkes und der M\u00e4rkischen Stahlformwerk GmbH  umfasste zahlreiche R\u00fcstungsg\u00fcter: Panzerabwehrkanonen,  Selbstfahrlafetten, Raupenfahrzeuge, Panzerkuppeln f\u00fcr die  K\u00fcstenartillerie, Getriebe und Kettenglieder f\u00fcr Panzerfahrzeuge,  Leichtmetallteile f\u00fcr den Flugzeugbau, Torpedoaussto\u00dfrohre,  Granatenk\u00f6rper, Tellerminen, Seeminen, Geh\u00e4use f\u00fcr Fliegerbomben und  Pontons f\u00fcr den Bau von Pionierbr\u00fccken. Ingenieure der Ardelt-Werke  waren auch beim Abschuss der Vergeltungswaffen in Peenem\u00fcnde beteiligt.<br \/>\nDas  KZ-Au\u00dfenlager in Eisenspalterei wurde wegen des N\u00e4herkommens der  sowjetischen Armee am 20.\/21. April 1945 aufgel\u00f6st und die H\u00e4ftlinge  nach Ravensbr\u00fcck zur\u00fcck transportiert, wo sie sp\u00e4ter frei kamen. Nach  dem Krieg nutzte die Sowjetarmee das Lager f\u00fcr kurze Zeit als  Internierungslager und danach als Versorgungsdepot. Zwei der noch  existierenden Baracken stehen heute unter Denkmalschutz.<\/p>\n<p>Am 20.  April 1945 gab es in Eberswalde um 19:00 Uhr den ersten Panzeralarm,  etwa in dieser Stunde verlie\u00df Hermann G\u00f6ring sein Anwesen Carinhall in  der Schorfheide Richtung Obersalzberg. Die SS-Sondereinheit Gruppe  Steiner verschanzte sich n\u00f6rdlich der Stadt jenseits des  Oder-Havel-Kanals (damals Gro\u00dfschifffahrtsweg) und sprengte alle Br\u00fccken  in der N\u00e4he der Stadt.<\/p>\n<p>In der Nacht vom 25. auf den 26. April  1945 wurde die Innenstadt von deutschen Flugzeugen mit Brandbomben stark  zerst\u00f6rt. Ob diese Flugzeuge deutschem Kommando unterstanden, ist  umstritten, weil die deutsche Luftwaffe zu diesem Zeitpunkt kaum noch  \u00fcber Treibstoffreserven verf\u00fcgte. Die Stadtverwaltung Eberswalde nennt  die Deutsche Luftwaffe als Zerst\u00f6rer der historischen Altstadt. Einen  strategischen Zweck erf\u00fcllte dieser Angriff nicht, da die sowjetischen  Eliteeinheiten Eberswalde im S\u00fcden entlang der Bernauer Heerstra\u00dfe  umgingen um m\u00f6glichst schnell Berlin zu erreichen. Etwa gleichzeitig  sind mehrere Geb\u00e4ude der Stadt von der Freisch\u00e4rlerorganisation Werwolf  angez\u00fcndet worden: der Aussichtsturm, der Wasserfall  (Ausflugsgastst\u00e4tte) und andere. Erst nachfolgende Einheiten der Roten  Armee besetzten am 26. April 1945 Eberswalde.<\/p>\n<p><strong>DENKMAL<\/strong><br \/>\nMauerrest mit Kriegerdenkmal, Britzer Stra\u00dfe<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; 16225 Eberswalde Ortsteile: Finow 2 Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tten mit 1.130 Toten In Eberswalde gibt es 2 Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tten mit ca. 1.130 Toten. Auf der deutschen Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tte befinden sich die Gr\u00e4ber des 3. Sch\u00fctzen-Regiments. \u00a0In der Mitte ein gro\u00dfes Holzkreuz. 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