{"id":349,"date":"2011-04-02T15:55:33","date_gmt":"2011-04-02T13:55:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bilderstapel.de\/test\/wp\/?page_id=349"},"modified":"2012-01-21T22:59:06","modified_gmt":"2012-01-21T21:59:06","slug":"slowakei","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=349","title":{"rendered":"Slowakei"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=1817\" rel=\"attachment wp-att-1817\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1817\" title=\"Flagge-Slowakei\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Flagge-Slowakei.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"100\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=1818\" rel=\"attachment wp-att-1818\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1818\" title=\"Wappen-Slowakei\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Wappen-Slowakei.png\" alt=\"\" width=\"90\" height=\"113\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hauptstadt:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <span style=\"text-decoration: underline; color: #ff0000;\"><strong>Bratislava<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Anzahl der Toten erheben nicht den Anspruch auf Richtigkeit und Vollst\u00e4ndigkeit. Durch zwischenzeitliche Bergungen k\u00f6nnen sich die Zahlen st\u00e4ndig \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Bratislava\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a02.WK:\u00a0 \u00a0971<br \/>\n<a title=\"BRATISLAVA-RUZINOV\" href=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=1825\">Bratislava-Ruzinov<\/a><br \/>\nHumenn\u00e9\u00a0 (Homenau)\u00a0 (17.09.1994)\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 2.WK:\u00a0 \u00a0197<br \/>\nHunkovce\u00a0 (08.10.1995)\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 2.WK: 3.012<br \/>\nVa\u017eec<br \/>\nPresov\u00a0 (Preschau) (18.09.1994)\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a01.369<br \/>\nTrnava\u00a0 (deutsch: Tyrna)<br \/>\n<a title=\"VAZEC\" href=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=1836\">Vazec<\/a> (11.10.1998)\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 2.WK: 7.839<br \/>\nVysny Mirosoy\u00a0 \u00a0 \u00a0 &#8211;\u00a0 1.Weltkrieg\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0220 Tote<br \/>\n<a title=\"Zborov\" href=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=9708\">Zborov<\/a>\u00a0 (19.09.1992)\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 2.WK: 1.194<\/p>\n<p>*****************************************************************<\/p>\n<p>Hier ein kurzer geschichtlicher Abriss\u00a0 (Quelle: Volksbund)<\/p>\n<p><strong>Deutsche Kriegsgr\u00e4ber in der ehemaligen Tschechoslowakei<\/strong><br \/>\nDer Volksbund ist im Auftrag der Bundesregierung f\u00fcr die<br \/>\ndeutschen Kriegstoten der beiden Weltkriege im Ausland und<br \/>\nsomit auch f\u00fcr die ehemalige Slowakei zust\u00e4ndig. Das Gebiet<br \/>\nder ehemaligen Slowakei erlebte zwischen 1914 bis heute eine<br \/>\nwechselhafte Geschichte mit mehrfachen territorialen Ver\u00e4nderungen.<br \/>\nBis 1918 war das Land Teil der \u00d6sterreichisch-Ungarischen<br \/>\nDoppelmonarchie, anschlie\u00dfend aufgrund des Versailler<br \/>\nFriedensvertrages ein unabh\u00e4ngiger Staat. Seit 1939 standen<br \/>\nB\u00f6hmen und M\u00e4hren als \u201eProtektorat\u201c unter deutscher Oberhoheit,<br \/>\nder slowakische Landesteil wurde nach seiner Abspaltung<br \/>\neine selbstst\u00e4ndige Republik. Hinzu kam bereits 1938 die<br \/>\ndurch das M\u00fcnchener Abkommen er zwungene Abtretung des<br \/>\ndeutsch besiedelten Sudetenlandes an das Deutsche Reich.<br \/>\nW\u00e4hrend hunderttausende sudetendeutsche M\u00e4nner in die<br \/>\ndeutsche Armee eingezogen waren und die Slowakei bis 1944<br \/>\nauf deutscher Seite k\u00e4mpfte, betrachteten sich die Tschechen<br \/>\nals vom Feind besetzt. In allen drei Volksgruppen gab es nur<br \/>\nvereinzelten Widerstand gegen das Dritte Reich. Die Slowaken<br \/>\nunterst\u00fctzten mehrheitlich einen nationalen Kurs, der ihre F\u00fchrung<br \/>\nbis 1944 an der Seite des Deutschen Reiches hielt. Erst<br \/>\ndurch die sich abzeichnende Niederlage und das Herannahen<br \/>\nder Front gab es einen breiten Stimmungs umschwung, der<br \/>\nEnde 1944 in einen Aufstand m\u00fcndete. Die Tschechen begannen<br \/>\nihren Widerstand kurz vor der sich abzeichnenden deutschen<br \/>\nKapitulation zu organisieren.<br \/>\nVor diesem Hintergrund sind die deutschen Kriegstoten zur<br \/>\nbesseren Verdeutlichung ihres Schicksales wie folgt charakteri &#8211;<br \/>\nsiert: Die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges, die milit\u00e4rischen<br \/>\nund die zivilen Toten des Zweiten Weltkrieges jeweils auf dem<br \/>\ntschechischen und auf dem slowakischen Gebiet sowie die<br \/>\ngegen und nach Kriegsende get\u00f6teten Deutschen.<br \/>\nIm Ersten Weltkrieg gab es nur im Nordosten dieses Teiles<br \/>\nder Habsburger Monarchie Kampfhandlungen. Ein Teil der Gr\u00e4ber<br \/>\naus dieser Zeit sind von in Lazaretten verstorbenen Soldaten<br \/>\noder von in die Heimat \u00fcberf\u00fchrten Gefallenen. Mit fortschreitender<br \/>\nZeit, vor allem gegen Ende des Zweiten Weltkrieges,<br \/>\nfielen mehrere tausend Menschen den zunehmenden<br \/>\nBomben- und Tief fliegerangriffen zum Opfer. Vor allem gr\u00f6\u00dfere<br \/>\nR\u00fcstungs &#8211; und Chemiefabriken, wie die Skoda-Werke, gerieten<br \/>\nin die Reichweite alliierter Bomber. Die Luftkriegstoten waren<br \/>\nnahezu aus schlie\u00dflich Zivilisten verschiedener Nationalit\u00e4t.<br \/>\nFl\u00e4chen bom bardements, wie im Reichsgebiet, gab es nicht.<br \/>\n3<br \/>\nEnde 1944 spitzte sich die Situation in der Slowakei zu. Es<br \/>\nkam zu einem Aufstand, in dessen Verlauf tausende Slowaken<br \/>\nund hunderte Deutsche ihr Leben verloren. Die Rote Armee<br \/>\nunterst\u00fctzte den national motivierten Aufstand nicht und unternahm<br \/>\nkeine besonderen Anstrengungen, um den Aufst\u00e4ndischen<br \/>\nvorzeitig zu Hilfe zu kommen. Nach dessen Niederschlagung<br \/>\ndurch die Wehrmacht, setzte im Herbst 1944 die Evakuierung<br \/>\nvon weit mehr als 100 000 Deutschen, die in der Slowakei<br \/>\nbeheimatet waren, ein. Ungef\u00e4hr 20 000 blieben zur\u00fcck.<br \/>\nIm Herbst 1944 \u00fcberschritt die Rote Armee die Grenze zur<br \/>\nSlowakei bei Kalinov. Der Angriff erfolgte von drei Richtungen:<br \/>\nvon S\u00fcden (Malinovski), Norden (Konev) und Osten (Petrow).<br \/>\nIm Westen zeichnete sich das Eindringen der Amerikaner in<br \/>\ndas westliche Sudetenland ab. Ende M\u00e4rz 1945 erreichte die<br \/>\nRote Armee die alte Reichs grenze von 1937 zum heutigen<br \/>\nTschechien. Zwischen den Alliierten wurde die Linie Karlsbad-<br \/>\nPilsen-Budweis als Demarkationslinie vereinbart. Ende April<br \/>\nhatten die Amerikaner unter General Patton die Demarkations &#8211;<br \/>\nlinie erreicht und warteten verein barungsgem\u00e4\u00df auf das Eintreffen<br \/>\nder Roten Armee.<\/p>\n<p>+ + + + + +<\/p>\n<p>Als Folge der politischen Situation in Osteuropa ist der Volks &#8211;<br \/>\nbund seit 1990 in der heutigen Slowakischen Republik offiziell<br \/>\nt\u00e4tig. In 1 283 Gemeinden gab es nach den Unterlagen der<br \/>\nDeutschen Dienststelle 23 997 Gr\u00e4ber deutscher Gefallener<br \/>\ndes Zweiten Weltkrieges. Seit nun mehr als 15 Jahren ist der<br \/>\nVolks bund damit befasst, diese Gr\u00e4ber zu finden und die Gefallenen<br \/>\nzu bergen. Die fr\u00fchere tschechoslowakische Regierung<br \/>\nhatte zwar die Bestimmungen des humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts,<br \/>\ndie vier Genfer Rot-Kreuz-Abkommen vom 12.8.1949, durch<br \/>\nUnter zeich nung und Ratifizierung formal akzeptiert, ohne dass<br \/>\nje doch daraus wesentliche Erfolge f\u00fcr die deutsche<br \/>\nKriegsgr\u00e4ber f\u00fcrsorge resultierten.<br \/>\nDer Artikel 30 des deutsch-tschechoslowakischen Nachbar &#8211;<br \/>\nschaftsvertrages vom 27.2.1992 enth\u00e4lt die Absichtserkl\u00e4rung<br \/>\nbeider Regierungen, die Kriegsgr\u00e4ber zu sch\u00fctzen und ihre<br \/>\nErfassung und Pflege zu erm\u00f6glichen. Das am 2.3.1999 unter &#8211;<br \/>\nzeichnete Kriegsgr\u00e4berabkommen zwischen den Regierungen<br \/>\nder Bundes republik Deutschland und der Slowakischen Republik<br \/>\nwurde von beiden L\u00e4ndern ratifiziert und ist in Kraft getreten.<br \/>\nNach dem Abkommen ist der Volksbund auch f\u00fcr die Kriegsgr\u00e4ber<br \/>\naus dem Ersten Weltkrieg zust\u00e4ndig, deren Erfassung<br \/>\njetzt abgeschlossen ist. Die Instandsetzung und Herrich tung<br \/>\ndieser wenigen deutschen Soldatenfriedh\u00f6fe wird im Wesentlichen<br \/>\nvon Bundeswehrsoldaten durchgef\u00fchrt. Seit mehreren<br \/>\nJahren schon pflegen Jugendliche aus dem Landesverband<br \/>\nBaden-W\u00fcrttemberg die Soldatengr\u00e4ber in der Slowakei, wobei<br \/>\nsie immer von slowakischen Jugendlichen unterst\u00fctzt wurden.<br \/>\n<strong>Das im Jahr 2004 verabschiedete slowakische Kriegsgr\u00e4bergesetz<\/strong><br \/>\n<strong>regelt den Umgang der inl\u00e4ndischen Kriegsgr\u00e4ber.<\/strong><br \/>\n<strong>Die Interessen des Volksbundes werden seit 1995 von der<\/strong><br \/>\n<strong>\u201cGesellschaft Deutsche Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge in der Slowakei\u201d<\/strong><br \/>\n<strong>mit Sitz in Pre\u0161ov wahrgenommen.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hauptstadt:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bratislava &nbsp; Die Anzahl der Toten erheben nicht den Anspruch auf Richtigkeit und Vollst\u00e4ndigkeit. Durch zwischenzeitliche Bergungen k\u00f6nnen sich die Zahlen st\u00e4ndig \u00e4ndern. 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