{"id":25736,"date":"2012-09-25T22:34:56","date_gmt":"2012-09-25T20:34:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=25736"},"modified":"2012-09-28T20:08:28","modified_gmt":"2012-09-28T18:08:28","slug":"der-deutsche-soldat","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=25736","title":{"rendered":"Der deutsche Soldat"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sammlung von Gedenkb\u00fcchern<\/p>\n<p><strong>Der deutsche Soldat <\/strong>Briefe aus dem Weltkrieg &#8211;\u00a0Herausgegeben von Rudolf Hoffmann, in M\u00fcnchen 1937<\/p>\n<p>Beitrag von Thomas <a href=\"http:\/\/potsdamer-ehrenmale.de.tl\/Hauptseite.htm\">Potsdamer-Ehrenmale.de<\/a><\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-25736 gallery-columns-4 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=25742'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Dem-Deutschen-Soldat-Gedenkbuch-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=25743'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Dem-Deutschen-Soldat-Gedenkbuch-2-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=25744'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Dem-Deutschen-Soldat-Gedenkbuch-3-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=25745'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Dem-Deutschen-Soldat-Gedenkbuch-4-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p><strong>Einleitung<\/strong><\/p>\n<p>Diese Buch schrieb der deutsche Frontsoldat. &#8211; Es ist kein Werk eines Schreibtisches. Die Briefe kamen oft als letzter Gru\u00df von der Fahrt zur Front, sind bei tr\u00fcbem Licht im Unterstand von ungelenker Hand gekritzelt, einige wurden in Granattrichtern hingeworfen auf Fetzen von Papier, andere schrieb eine fiebernde Hand im Feldlazarett. Von Bord unserer Kriegsschiffe, aus den Kolonien, aus Gefangenschaft fanden sie \u00fcber Ozeane den Weg nach Hause. Briefe, als pers\u00f6nliches Bekenntnis meist an die Mutter geschrieben, ohne den Gedanken, tausend Leser zu finden, sind nun ein Verm\u00e4chtnis geworden, ein Verm\u00e4chtnis an die Heimat, an kommende Generationen.<\/p>\n<p>Die meisten Briefschreiber sind gefallen. Haben wir anderen, denen der Soldat nicht Schrieb, ein Recht darauf, da\u00df sich uns hier sein Innerstes offenbart? &#8211; Das Wort einer Mutter gibt die Antwort: <em>&#8222;Zwanzig Jahre habe ich die Briefe nicht anger\u00fchrt. Was mein Junge mir schrieb, geht nicht mich allein etwas an.&#8220;<\/em> Die Toten fordern ihr Recht: Sie wollen leben. Unser deutsches Volk, unsere Jugend soll wissen, in welchem Geist diese M\u00e4nner an die Front gingen, k\u00e4mpften und zu sterben wu\u00dften.<\/p>\n<p>Der Soldat marschiert in reih und Glied, Kamerad unter Kameraden. Wohl ist der Name eines jeden Briefschreibers genannt. Doch dieser will die Ehre des Ged\u00e4chtnisses nicht f\u00fcr sich allein. Was er schrieb, das haben viele gedacht. So ist das Buch nicht nach dem Einzelnen, sondern nach dem Geist der Kriegsjahre geordnet. Der gleiche Name taucht mitunter in mehreren Jahren auf. F\u00fcr den, der solche Briefe im Zusammenhang lesen will, gibt das Namensverzeichnis Auskunft.<\/p>\n<p>Es sind Briefe von M\u00e4nnern aller St\u00e4nde. Oft stehen hinter einem kurzen Schreiben Hunderte von Einsendungen. Eine F\u00fclle lebendiger Tatberichte und Schilderungen fremden Volkstums konnte noch nicht ber\u00fccksichtigt werden, weil der Charakter des Verm\u00e4chtnisses gewahrt bleiben sollte. So begleiten hier nur ein hin und wieder Berichte \u00fcber das gro\u00dfe Geschehen und einige Stimmungsbilder die Briefe des seelischen Erlebens.<\/p>\n<p>Entscheidender Grundsatz der Auswahl war Echtheit der Empfindung, Kraft der Schilderung. Ob ein Brief in richtigem Deutsch geschrieben ist, tritt v\u00f6llig zur\u00fcck. Einige sprechen ihrer Mundart. Alle Menschen deutschen Blutes sind zu Worte gekommen, auch unsere Br\u00fcder jenseits der Reichsgrenzen. Zum Gelingen des Werkes hat die NS-Kriegsopferversorgung durch Aufrufe und Sammeln von Briefen wesentlich bei getragen. F\u00fcr diese wichtige Hilfe und f\u00fcr die F\u00f6rderung, die auch der Reichserziehungsmininster der Arbeit durch einen Aufruf zuteil werden lie\u00df, sei an dieser Stelle besonders gedankt.<\/p>\n<p>Die Briefe sind nicht nur ein Verm\u00e4chtnis. Sie sollen zugleich ein unverf\u00e4lschtes Zeugnis geben, ein Bild der M\u00e4nner im Graben. Das waren nicht nur begeisterte J\u00fcnglinge. Das Wort &#8222;Held&#8220; findet sich selten in Sprache des Soldaten. Es geh\u00f6rte mehr dazu als lodernde Begeisterung, um vier Jahre vorne dem Schicksal zu trotzen. Auch der Humor, auch grimmige Derbheit hat diese Menschen aufrechterhalten. Die Briefe zeugen davon. Wir wissen, da\u00df viele unserer Frontkameraden schlechte Schreiber waren. Und doch offenbaren gerade diese Briefe, da\u00df auch der Mann der Tat, sonst ein Schweiger, in den langen Jahren des Krieges, in den Stunden der Ruhe sich Manches \u00a0von der Seele schrieb : Briefe die einmal die letzte Br\u00fccke zur Heimat waren, das sehns\u00fcchtige Suchen nach einer hinter Tod und Grauen versunkenen Welt des leuchtenden Lebens.<\/p>\n<p>Das Buch braucht Leser voll Andacht und Dankbarkeit. Rudolf Hoffmann Hannover, im Herbst 1937<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Namen werden in die\u00a0<a href=\"http:\/\/s1wk.gedenk-tafel.de\/comb\/login.php\">Datenbank<\/a>\u00a0eingepflegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Sammlung von Gedenkb\u00fcchern Der deutsche Soldat Briefe aus dem Weltkrieg &#8211;\u00a0Herausgegeben von Rudolf Hoffmann, in M\u00fcnchen 1937 Beitrag von Thomas Potsdamer-Ehrenmale.de Einleitung Diese Buch schrieb der deutsche Frontsoldat. &#8211; Es ist kein Werk eines Schreibtisches. 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