{"id":23807,"date":"2012-08-02T00:12:02","date_gmt":"2012-08-01T22:12:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=23807"},"modified":"2012-08-02T00:12:02","modified_gmt":"2012-08-01T22:12:02","slug":"tubingen","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=23807","title":{"rendered":"T\u00fcbingen"},"content":{"rendered":"<p>Stadtverwaltung: <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>72070 T\u00fcbingen<\/strong><\/span>, Am Markt 1<\/p>\n<p>*************************************************************<\/p>\n<p>Die Stadt T\u00fcbingen ist verantwortlich f\u00fcr 13 Friedhofsanlagen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Stadtfriedhof<\/strong><\/span> (1829)<strong><\/strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Gmelinstra\u00dfe 20<\/p>\n<p>1829 wurde dieser Friedhof angelegt und bis 1968 genutzt. Seit 2002 ist der Friedhof wieder f\u00fcr Bestattungen er\u00f6ffnet. Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz.<\/p>\n<p>Das 1849 geschaffene und bis 1963 genutzte <strong>Gr\u00e4berfeld X<\/strong> war ein Bestattungsplatz des anatomischen Instituts der Universit\u00e4t T\u00fcbingen. Hier wurden Leichen und Leichenteile bestattet die zu wissenschaftlichen Ausbildung von Medizinstudenten dienten.<\/p>\n<p>Von 1930 bis zum Endes des Krieges 1945 wurden auf dem Gr\u00e4berfeld X etwa 1000 Personen bestattet. Sie wurden Opfer der Ideologie der NS-Zeit. Sie entsprachen nicht dem arischen Menschen und wurden deshalb als K\u00f6rperspender zwangsverpflichtet. Es wurden folgende Todesursachen festgestellt: Erschossen, Gek\u00f6pft, Erschlagen, Geh\u00e4ngt, Verhungert und vernichtet durch Arbeit. Auch waren darunter Menschen die den Milit\u00e4rgerichten zum Opfer fielen. 156 Personen waren sowjetische oder polnische Kriegsgefangene die nach Krankeit oder Entkr\u00e4ftung nachtr\u00e4glich als K\u00f6rperspender verwendet wurden. Nach dem Krieg geriet das Gr\u00e4berfeld zun\u00e4chst in Vergessenheit eh 1952 die Stadt T\u00fcbingen an der Stelle ein Kreuz zum Andenken errichten lie\u00df. 1980 wurde die Anlage neugestaltet und 1990 eine berichtigte Kupfertafel angebracht. Die Universit\u00e4t begrub alle noch vorhandenen Pr\u00e4parate in diesem Gr\u00e4berfeld.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kriegerdenkmal 1870\/71<\/p>\n<p>Kriegsgr\u00e4ber 1914\/18\u00a0\u00a0 256 Kriegstote<\/p>\n<p>Ehrengrabanlage f\u00fcr Opfer von Krieg und Gewalt 1935-1945 517 Kriegstote<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Bergfriedhof<\/strong><\/span> (1950)<\/p>\n<p>Galgenbergstra\u00dfe<\/p>\n<p>Der Bergfriedhof liegt am Rande von T\u00fcbingen auf dem Galgenberg und ist nicht ganz einfach zu finden und zu erreichen.<\/p>\n<p>1945 wurde damit begonnen den Friedhof anzulegen und 1950 eingeweiht. Das Gel\u00e4nde ist etwa 24 ha gro\u00df.\u00a0 Die ersten Bestattungen im Eichenhain erfolgten jedoch bereits 1945 n\u00e4mlich 410 gefallene deutsche Soldaten und 14 Bombentote.<\/p>\n<p>Kriegsgr\u00e4ber 2.WK\u00a0 401 Kriegstote<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtverwaltung: 72070 T\u00fcbingen, Am Markt 1 ************************************************************* Die Stadt T\u00fcbingen ist verantwortlich f\u00fcr 13 Friedhofsanlagen. Stadtfriedhof (1829) Gmelinstra\u00dfe 20 1829 wurde dieser Friedhof angelegt und bis 1968 genutzt. Seit 2002 ist der Friedhof wieder f\u00fcr Bestattungen er\u00f6ffnet. 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