{"id":15374,"date":"2011-11-16T19:25:27","date_gmt":"2011-11-16T18:25:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=15374"},"modified":"2015-12-28T21:49:38","modified_gmt":"2015-12-28T20:49:38","slug":"abgerissene-denkmaler","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=15374","title":{"rendered":"&#8211; Abgerissene Denkm\u00e4ler"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Frankfurt (Oder)<\/strong> weist wegen seiner\u00a0langen Geschichte\u00a0viele\u00a0Denkm\u00e4ler\u00a0auf. Es gibt neben\u00a0Bau-,\u00a0Fl\u00e4chen-,\u00a0Bodendenkm\u00e4lern\u00a0undDenkmalbereichen\u00a0viele\u00a0Denkm\u00e4ler im engeren Sinne. Fast genauso viele sind jedoch auch verlorengegangen; nur von wenigen ist etwas \u00fcber den Verbleib bekannt.<\/p>\n<p>Bericht und Bilder von Thomas\u00a0<a href=\"http:\/\/g-bb.jimdo.com\/\">Gefallenendenkm\u00e4ler Berlin\/Brandenburg<\/a><\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-15374 gallery-columns-4 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=22618'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Sedandenkmal-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-22618\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-22618'>\n\t\t\t\tSedandenkmal\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=22620'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Grenadier-Regiment-Nr.-12-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-22620\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-22620'>\n\t\t\t\tGrenadier-Regiment Nr. 12\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=22617'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Leib-Grenadier-Regiments-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-22617\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-22617'>\n\t\t\t\tLeib-Grenadier-Regiment\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=22892'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Niederschlesischen-Fu\u00df-Artillerie-Regiments-Nr.5-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-22892\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-22892'>\n\t\t\t\tNiederschlesischen Fu\u00df-Artillerie-Regiments Nr.5\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Auf Grund des Bedarfs an Metallen durch die Armee wurden im Sommer 1942 das bronzene Reiterdenkmal des Kaisers am Wilhelmsplatz sowie der bronzene Adler auf dem Kriegerdenkmal am\u00a0<em>Kleinen Wilhelmsplatz<\/em>\u00a0entfernt und der\u00a0<em>Metallreserve<\/em>\u00a0zugef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mit Befehl Nr. 30 vom 13. Mai 1946 des\u00a0alliierten Kontrollrates\u00a0die\u00a0<em>Beseitigung deutscher milit\u00e4rischer und nazistischer Denkm\u00e4ler und Museen<\/em>\u00a0angeordnet.\u00a0Dabei waren Denkm\u00e4ler gemeint, die nach 1914 errichtet worden waren. Ausnahmen gab es grunds\u00e4tzlich f\u00fcr Grabdenkm\u00e4ler und f\u00fcr Werke gro\u00dfer k\u00fcnstlerischer Bedeutung; diese konnten auf Antrag erteilt werden. Symbole mit dem Reichsadler waren aber zu diesem Zeitpunkt bereits gr\u00f6\u00dftenteils beseitigt. Insgesamt wurden f\u00fcr Frankfurt 24 Standorte festgestellt, und zwischen dem 16. Oktober und dem 13. Dezember 1946 wurde die Beseitigung bei neun dieser Standorte durchgef\u00fchrt. Die Vernichtung ging zum Teil \u00fcber den eigentlichen Befehl hinaus, und es wurden auch Denkmale zerst\u00f6rt, die vor 1914 errichtet worden waren.<\/p>\n<p>Nicht entfernt wurden die Erinnerungstafeln bei der Artilleriekaserne, die von der Roten Armee genutzt wurde. Die Rote Armee hatte selbst 1951 noch nicht die Inschrift\u00a0<em>Hindenburg-Kaserne<\/em>\u00a0sowie den preu\u00dfischen Adler entfernen lassen. Nach einer Anfrage durch die Stadtversammlung wurden die Adler mit einem Holzschild bedeckt und die Inschrift unleserlich gemacht. \u00dcber den weiteren Verbleib der Erinnerungstafeln ist nichts bekannt.<\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Sedandenkmal<\/strong><\/span><\/h3>\n<h4>F\u00fcr die Gefallenen der Feldz\u00fcge von 1864, 1866 und 1870\/1871 wurde auf dem kleinen Wilhelmsplatz ein Denkmal errichtet. Am 23. April 1878 gr\u00fcndete sich ein\u00a0<em>Denkmalkomitee<\/em>, dessen Aufgabe prim\u00e4r die Beschaffung der ben\u00f6tigten Gelder war. Der Inhaber der\u00a0Steinmetzwerkstatt\u00a0<em>Kessel &amp; R\u00f6hl<\/em>\u00a0in Berlin erkl\u00e4rte sich bereit, das Material f\u00fcr das Denkmal kostenlos zu stellen \u2013 unter der Bedingung, dass er den Auftrag zur Ausf\u00fchrung bekommt. Nach unerwartet hohen Spenden entwarf Bauinspektor\u00a0<em>von Niederstetter<\/em>\u00a0ein gro\u00dfz\u00fcgigerers Werk, als urspr\u00fcnglich geplant war.<\/h4>\n<h4>Die Nordseite des Sandsteinsockels, die zur Stadt zeigte, erhielt die Inschrift\u00a0<em>Den S\u00f6hnen Frankfurts, die f\u00fcr das Vaterland starben<\/em>; auf den \u00fcbrigen drei Seiten wurden die Namen der Gefallenen festgehalten. Auf dem Sockel befand sich eine 1,10 Meter durchmessende, aus poliertem rotbraunen schwedischen Granit bestehende S\u00e4ule. Auf halber H\u00f6he wurde diese von einem Bronzefries mit den Ehrenzeichen der Kriege umlaufen. Auf der Spitze der S\u00e4ule stand mit ausgebreiteten Schwingen ein Bronzeadler.\u00a0Obwohl es nicht unter den Befehl von 1946 fiel, wurden in dem Jahr aus dem Denkmal alle Inschriften entfernt.<\/h4>\n<h3><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Gefallenendenkmal f\u00fcr das Grenadier-Regiment Nr. 12<\/span><\/strong><\/h3>\n<h4>Das Denkmal f\u00fcr die Prinz-Karl-Grenadiere befand sich auf den damaligen\u00a0<em>Hohenzollernplatz<\/em>, dem heutigen\u00a0<em>Platz der Einheit<\/em>. Den Entwurf lieferte der Architekt\u00a0<em>Otto Peters<\/em>, die Ausf\u00fchrung lag bei dem Bildhauer\u00a0<em>Georg F\u00fcrstenberg<\/em>. Es erinnerte an die Gefallenen des 12er-Regiments Frankfurts. Eingeweiht wurde es am 24. August 1924 mit der Rede des vormaligen Divisionspfarrers\u00a0<em>J\u00e4ckel<\/em>\u00a0aus Berlin. Generalleutnant\u00a0<em>von Oven<\/em>\u00a0\u00fcbergab als \u00e4ltester noch lebender Regimentskommandeur vom\u00a0Grenadier-Regiment \u201ePrinz Carl von Preu\u00dfen\u201c (2. Brandenburgisches) Nr. 12\u00a0das Denkmal danach der Stadt. Es zeigt eine Soldatengruppe im Sturmangriff. Nach Berichten wurde es 1946 vom Sockel genommen und im nahen L\u00f6schteich versenkt. Anschlie\u00dfend wurde der L\u00f6schteich zugesch\u00fcttet und der Sockel zertr\u00fcmmert. Dabei wurden auch die im Sockel enthaltenen Unterlagen besch\u00e4digt, welche danach dem Stadtarchiv \u00fcbergeben wurden. Heute befindet sich am urspr\u00fcnglichen Platz eine Blumenschale. Pl\u00e4ne von 1991 des\u00a0<em>Reichsbundes der Kriegsopfer und Hinterbliebenen<\/em>, das Denkmal zu heben, wurden bisher (2006) nicht umgesetzt.<\/h4>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Gefallenendenkmal des Leib-Grenadier-Regimentes Nr. 8<\/strong> (Deutsch-Franz\u00f6sischer Krieg)<\/span><\/h3>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.grosser-generalstab.de\/regiment\/grenad\/img\/denkm00568.jpg\">Hier ist ein Bild des Denkmals<\/a><\/strong>\u00a0Von der Seite <a href=\"http:\/\/www.grosser-generalstab.de\/\">www. gro\u00dfer-generalstab.de<\/a><\/p>\n<h4>F\u00fcr die gefallenen 329 Soldaten und 29 Offiziere des\u00a0Deutsch-Franz\u00f6sischen Krieges von 1870\/1871\u00a0wurde am Sonntag, 27. Oktober 1872, ein Kriegerdenkmal eingeweiht. Das Denkmal, das sich im Lenn\u00e9park befand, wurde von\u00a0<em>Dr. L\u00f6wenstein<\/em>, dem Oberprediger, eingeweiht. Das Denkmal war in der Form eines Obelisken gestaltet, auf dessen Sockel sich eine Kupferplatte mit den eingravierten Namen der Soldaten und Offiziere befand.\u00a0Alle Namen und Hinweise wurden 1946 entfernt, obwohl der Befehl von 1946 dieses Denkmal gar nicht mit einbegriffen hatte. Drei Jahre sp\u00e4ter wurde das Denkmal dann vollst\u00e4ndig geschleift, die im Sockel gefundenen Dokumente wurden dem Stadtarchiv \u00fcbergeben.<\/h4>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Gefallenendenkmal des Leib-Grenadier-Regimentes Nr. 8<\/strong><\/span><\/h3>\n<h4>An die Gefallenen vom\u00a0Leib-Grenadier-Regiment \u201eK\u00f6nig Friedrich Wilhelm III.\u201c (1. Brandenburgisches) Nr. 8\u00a0im\u00a0Ersten Weltkrieg\u00a0erinnerte das Denkmal, das von\u00a0<em>Prof. Lederer<\/em>\u00a0entworfen\u00a0und dessen Sch\u00fcler, dem Architekten und Bildhauer Adolph Dahl (* 1886) aus Stettin, geschaffen wurde. Die feierliche Einweihung, zu der tausende Einwohner Frankfurts gekommen waren, fand am 10. Mai 1925 statt<\/h4>\n<h3><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Paten und Traditionskameradschaften<\/span><\/strong><\/h3>\n<h4>Einige Denkm\u00e4ler wurden f\u00fcr milit\u00e4rische Einheiten errichtet, welche selbst nicht in Frankfurt stationiert waren, aber durch Kameradschaften mit der Stadt verbunden waren.<\/h4>\n<h4>F\u00fcr die gefallenen Soldaten des <strong>Feldartillerie-Regiments 2 Brdbg. Nr. 8<\/strong> wurde am 31. Juli 1921 im Vorgarten der Artilleriekaserne ein Denkmal eingeweiht.<\/h4>\n<h4>F\u00fcr die Gefallenen des <strong>1. Posenschen Feldartillerieregiments 20<\/strong> erfolgte ebenfalls im Vorgarten des Artilleriekaserne die Einweihung eines Denkmals am 5. November 1922.<\/h4>\n<h4>1925 wurde das Denkmal f\u00fcr die Gefallenen des\u00a0<strong><em>Niederschlesischen Fu\u00df-Artillerie-Regiments Nr.5<\/em><\/strong>\u00a0eingeweiht.<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Texte sind \u00fcbernommen von Wikipedia.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Frankfurt (Oder) weist wegen seiner\u00a0langen Geschichte\u00a0viele\u00a0Denkm\u00e4ler\u00a0auf. Es gibt neben\u00a0Bau-,\u00a0Fl\u00e4chen-,\u00a0Bodendenkm\u00e4lern\u00a0undDenkmalbereichen\u00a0viele\u00a0Denkm\u00e4ler im engeren Sinne. Fast genauso viele sind jedoch auch verlorengegangen; nur von wenigen ist etwas \u00fcber den Verbleib bekannt. 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