{"id":15204,"date":"2011-11-14T21:30:59","date_gmt":"2011-11-14T20:30:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=15204"},"modified":"2015-12-27T18:39:45","modified_gmt":"2015-12-27T17:39:45","slug":"denkmal-garde-grenadier-regiment-nr-5","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?page_id=15204","title":{"rendered":"Spandau DM"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Berlin Spandau<\/strong> Denkm\u00e4ler<\/p>\n<p>Bericht und Bilder von Thomas\u00a0<a href=\"http:\/\/g-bb.jimdo.com\/\">Gefallenendenkm\u00e4ler Berlin\/Brandenburg<\/a><\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-15204 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=38397'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Berlin-Spandau-Denkmal-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=36441'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Spandau-Kriegerdenkmal-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=15207'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Grenadierdenk1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=15209'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Grenadierdenk3-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=15210'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Grenadierdenk4-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/?attachment_id=15211'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.denkfried.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Grenadierdenk5-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Das Denkmal wird in einzelnen Quellen auch als \u201eDenkmal f\u00fcr die Gefallenen der Kirchspiele Spandaus\u201c benannt. Kurios ist der Ausdruck Spandau, weil erst vom 4. Juni 1877 an der Stadtname amtlich mit \u201eSpandau\u201c statt bisher \u201eSpandow\u201c geschrieben wurde.\u00a0Das 1925 noch beschriebene Denkmal wurde w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Mittel zur Errichtung des seinerzeit 6300\u00a0Goldmark\u00a0teuren Denkmals stammten zum gr\u00f6\u00dften Teil aus Spenden der Bewohner Spandaus. Das Denkmal wurde urspr\u00fcnglich vom Bildhauer\u00a0Ernst Herter\u00a0entworfen und sollte durch die Berliner Granitschleiferei\u00a0Kessel &amp; R\u00f6hl\u00a0ausschwedischem\u00a0Granit\u00a0ausgef\u00fchrt werden; der Entwurf kam jedoch nicht zur Ausf\u00fchrung. Die urspr\u00fcnglich f\u00fcr den 2. September 1875 vorgesehene Er\u00f6ffnung musste um ein Jahr auf den 2. September 1876 verschoben werden, da der bestellte Granit versp\u00e4tet in Berlin eintraf und sich zus\u00e4tzlich auch noch ein Rechtsstreit um das Denkmal entfacht hatte. So erfolgte am 2. September 1875 nur die Grundsteinlegung.<\/p>\n<p>Bei dem durch die die Berliner Granitschleiferei\u00a0Kessel &amp; R\u00f6hl\u00a0ausgef\u00fchrten Denkmal (unbekannter Bildhauer) ruhte ein zwei Meter hoher quadratischer Sockel aus rotem\u00a0Granit\u00a0auf einem quadratischen Stufenunterbau (6 Stufen). Auf dem Sockel befand sich eine sieben Meter hohe dorische Granits\u00e4ule, die einen \u201etrauernden\u201c Adler mit ausgebreiteten Fl\u00fcgeln aus vergoldetem\u00a0Gusseisen\u00a0trug. Der Adler wurde 1919 aufgrund von starken\u00a0Korrosionssch\u00e4den, die schon zum Abfallen eines Fl\u00fcgels gef\u00fchrt hatten, durch einen Adler aus\u00a0Muschelkalkstein\u00a0ersetzt, der angewinkelte Fl\u00fcgel besa\u00df (Bildhauer\u00a0Paul Reichelt).<\/p>\n<p>Am Sockel waren auf drei eingelassenen Steinplatten die Gefallenen mit Namen und Dienstgrad in vergoldeten Buchstaben aufgef\u00fchrt (Krieg von 1864: 1 Gefallener; Krieg von 1866: 3 Gefallene; Krieg von 1870\/1871: 29 Gefallene).<\/p>\n<p>Die\u00a0<strong>Inschrift<\/strong>\u00a0der Tafel (Vorderseite) lautete :<\/p>\n<p><strong><em>Den f\u00fcr K\u00f6nig und Vaterland 1864, 1866, 1870-71 Gebliebenen von den Kirchspielen der Stadt Spandau.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Inschrift<\/strong>\u00a0der Tafel auf der Westseite<\/p>\n<address><em>1864: Musketier Th\u00f6ns, Fritz,\u00a0<\/em><\/address>\n<address><em>1866: Gefreiter Bartsch, Adolf<\/em><\/address>\n<address><em>Grenadier Schr\u00f6der, Friedrich<\/em><\/address>\n<address><em>Musketier Schneider, \u00a0Albert<\/em><\/address>\n<p><strong>Inschrift<\/strong>\u00a0der Tafel auf der S\u00fcdseite:\u00a0<em>1870\/71: \/ Amedes, Friedrich, J\u00e4ger. \/ Blume, August, Sergeant. \/ von Briesen, Hauptmann. \/ vom Ende, Musketier. \/ Glase, Hermann, Landw. \/ Grunow, Franz, Gefreiter. \/ Haase, Joh. Gottl. Gust., Utfz. \/ Haupt, Emil, Kan. \/ Heise, Wilhelm, Wehrmann. \/ Hoffmann, Karl, Musketier. \/ Kraatz, Albert, Unteroffizier. \/ Krause, Paul, Gefreiter. \/ von Krosigk, Major. \/ K\u00fcster, August, Musketier. \/ Rohne, Franz, Kanonier.<\/em><\/p>\n<p><strong>Inschrift<\/strong>\u00a0der Tafel auf der Ostseite:\u00a0<em>1870-71: \/ Lemm, Karl, Musketier. \/ M\u00fcller, August, F\u00fcsilier. \/ Perlewitz, Friedrich, Pionier. \/ Pohle, Gustav, Musketier. \/ R\u00f6ttger, Carl, Wehrmann. \/ Ronhald, Albert, Tambour. \/ Sch\u00f6neberg, August, Musketier. \/ Schultze, Fritz, Freiwilliger. \/ Schulze, Friedrich, F\u00fcsilier. \/ Schulze, Carl, Wehrmann. \/ Steuer, Hermann, Unteroffizier. \/ Thiele, Wilhelm, F\u00fcsilier. \/ von Wolffradt, Oberstleutnant. \/ Wringe, Carl, Kanonier.<\/em><\/p>\n<p>Die gleichen Namen stehen auch auf dem Denkmal, Friedhof \u201eIn den Kisseln\u201c.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>1914-1918<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Das Denkmal hatte einen einfachen Vorg\u00e4nger auf dem fr\u00fcheren Kasernengel\u00e4nde am Ufer des M\u00fchlengrabens. Schon w\u00e4hrend des Krieges wurde dort eine schlichte Spitzs\u00e4ule aus Feldsteinen gemauert, in die nach gr\u00f6\u00dferen K\u00e4mpfen des Regiments die betreffenden Ortsnamen eingemei\u00dfelt wurden. 1920 musste dies jedoch Neubauten auf dem Gel\u00e4nde weichen. Die Feldsteine wurden teilweise f\u00fcr die Grundmauern des Hauses Viktoria-Ufer 22 verwendet.<\/p>\n<p>Das Denkmal wurde am 21. Mai 1922 enth\u00fcllt. Angeh\u00f6rige des Regiments hatten sich schon bei Mobilmachung 1914 versprochen, dass die \u00dcberlebenden den Gefallenen des Ersten Weltkrieges ein angemessenes Denkmal setzen werden; hierf\u00fcr wurde schon w\u00e4hrend des Krieges ein Grundstock gesammelt. Die Bronze-Plastik mit Namen Die Wacht, ein Krieger mit Kurzschwert \u2013 nur mit einem Stahlhelm und einem Lendentuch bekleidet \u2212 und ein Adler, stammt von August Schreitm\u00fcller; er hatte sie urspr\u00fcnglich als Kriegerdenkmal f\u00fcr Friedh\u00f6fe geschaffen. Die Plastik ist auf einem schlichten Langsockel aus fr\u00e4nkischem Muschelkalkstein aufgesetzt, der wiederum auf einer Platte aus schlesischem Granit steht (gefertigt von der Berliner Grabdenkmalgesellschaft Schleicher). Das Denkmal ist den \u00fcber 4000 Toten des 5. Garde-Grenadier-Regiments gewidmet. Es tr\u00e4gt folgende Inschriften:<\/p>\n<address style=\"text-align: center;\"><em><strong>Seinen im Weltkriege<\/strong><\/em><\/address>\n<address style=\"text-align: center;\"><em><strong>gefallenen Kameraden<\/strong><\/em><\/address>\n<address style=\"text-align: center;\"><em><strong>Das Garde-Grenadier-Regiment Nr. 5<\/strong><\/em><\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Berlin Spandau Denkm\u00e4ler Bericht und Bilder von Thomas\u00a0Gefallenendenkm\u00e4ler Berlin\/Brandenburg Das Denkmal wird in einzelnen Quellen auch als \u201eDenkmal f\u00fcr die Gefallenen der Kirchspiele Spandaus\u201c benannt. Kurios ist der Ausdruck Spandau, weil erst vom 4. 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